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INTERVIEW mit einer Klientin, (KL)
Interview mit einer Multiple-Sklerose-Klientin.
FRAGE: Sie haben Selbstheilungs-Therapie gemacht. Erzählen Sie mir doch zunächst, was davor Ihr Problem war.
Kl: Ja, eine Multiple Sklerose oder auch Encephalomyelitis disseminata mit einem schubförmigen Verlauf bzw. seit März 1999 sollte daraus eine chronisch progrediente Verlaufsform werden.
Frage: Haben Ihnen das die Ärzte so gesagt oder war es diese Verlaufsform schon?
Kl: Es wurde mir gesagt, ich hätte mit einer ständigen Verschlechterung auch außerhalb der bisherigen Schübe zu rechnen. Dass es mir also, konkret gesagt, jeden Tag schlechter gehen würde. FRAGE: Wie lange haben Sie diese Krankheit schon? Kl: Die habe ich das erste Mal 1995 wahrgenommen. Sie hat angefangen mit einer Sehstörung und einem Schwächegefühl in den Beinen und auch im gesamten Körper. Das hat sich dann gesteigert. Ich habe dann immer wieder Ärzte aufgesucht, bin von einem Arzt zum anderen gelaufen und niemand hat etwas herausgefunden. Im August 1997 musste ich in die Notaufnahme eines Krankenhauses, weil ich Empfindungsstörungen im Oberkörper und ständig das Gefühl, ohnmächtig zu werden hatte. Nach einer Gartenparty am Vorabend meinten die Ärzte, das hätte mit Alkoholabusus zu tun und ich wurde nach zwei Tagen entlassen. Dann bis November fortschreiten des Schubes bis mich dann schließlich auf Grund meines sehr schlechten Blutbildes ein Allgemeinmediziner in die Onkologie überwiesen hat. Dort hat mich ein Professor untersucht und der hat dann festgestellt, dass es sich nicht um Krebs handelt sondern um eine neurologische Erkrankung. Dieser schickte mich dann nach Hause mit dem Rat, gelegentlich mal in der Neurologie vorbeizuschauen. Es ging mir zu diesem Zeitpunkt schon so schlecht, dass ich kaum noch nach Hause kam, weil ich nicht laufen konnte. FRAGE: Was haben sie dann gemacht, nachdem der Onkologe Sie nach Hause geschickt hat? Kl: Ja, ich ging nach Hause. Dann kam mein Freund nach Hause und sah, wie schlecht es mir ging. Er hat mich dann sofort in eine Neurologische Klinik gefahren.
Es stelle sich heraus, dass diese eine Klinik speziell für an MS-erkrankte Patienten war.
dann nicht gemacht habe
FRAGE: Was ist Ihnen dort gesagt worden bezüglich des Verlaufs der Krankheit, wie es weiter gehen könnte? Kl: Es ist mir anfangs Mut gemacht worden, dass die Krankheit bei vielen Patienten einmal aufflackert und dann wieder weggeht. Und, dass ich vielleicht einen gutartigen Verlauf habe sofern es dabei einen gutartigen Verlauf gibt. Ja, da sind mir eigentlich Hoffnungen gemacht worden, dass die Krankheit nicht so schlimm ist. Dann ist mir dort auch nach der Diagnose eine Tablettenstudie angeboten worden. Und da das zu diesem Zeitpunkt das einzige Medikament war, das man oral einnehmen konnte und nicht spritzen muss Nach einem Gespräch mit dem Doktor habe ich mich dann entschlossen, an dieser Tablettenstudie teilzunehmen. FRAGE: Wie ist es Ihnen denn damit ergangen? Kl: Das war ein Medikament, das man oral einnehmen konnte, im Gegensatz zu anderen MS-Medikamenten die gespritzt werden müssen. Die Krankheit schritt weiter voran, die Schmerzen wurden unerträglich. Ich hab mich ständig schlapp gefühlt, konnte mich so eben noch auf den Beinen halten, die Gehstrecke verringerte sich zunehmend. Durch die ganzen Tabletten war einfach keine Kraft mehr da, der ganze Allgemeinzustand war sehr stark herabgesetzt. FRAGE: Und dann haben Sie eines Tages eine neue Therapie-Möglichkeit entdeckt? Kl: Ich habe ganzheitliche Methoden entdeckt. Therapien ohne Medikamente und bin dann eines Tages durch einen Traum oder eine Vision dazu gekommen, mich mit der Chaostheorie zu beschäftigen. Über die Chaostheorie bin ich zur Dynamologie-Selbstheilung gekommen (über das Internet) und dachte mir, dass das effektiver ist als Medikamente. Eine Methode, um direkt aufzuräumen in mir, das an der Wurzel zu packen und nicht immer nur mit Medikamenten zu überdecken. FRAGE: Was wissen Sie denn darüber, was Selbstheilung ist oder was wussten Sie, als Sie damit begonnen haben? Kl: Als ich damit begonnen habe, dachte ich, dass es eine sehr stark verbesserte Psychotherapie oder etwas in der Art ist, in der der Klient selber an seine Probleme herangeht und nicht ein Arzt oder Therapeut versucht, die Probleme zu finden. Ich denke, das ist sehr wichtig. FRAGE: Und dann haben Sie zunächst einmal eine erste Sitzung gemacht? Wie erging es Ihnen damit? Kl: Ich habe eine Probesitzung gemacht und danach habe ich das erste Mal seit meiner Diagnosestellung wieder richtig Gefühl in meinen Beinen gehabt. Das heißt, ich konnte wieder laufen ohne mit jedem Meter mehr Ausfallerscheinungen zu kriegen. Die Gehstrecke war plötzlich wieder ganz normal. FRAGE: Wie lange nehmen Sie jetzt schon an Dynamologie-Selbstheilungs-Begleitung teil? Kl: Ich mache diese Arbeit an mir jetzt seit März 1999, ich war bisher viermal da und habe 18 Sitzungen gemacht. Diese Therapie hat mein ganzes Leben verändert. Ich habe einen Sinn in meinem Leben gefunden, bin unbeschwerter geworden, habe vor allem einen Weg gefunden, wie ich selber diese Krankheit auflösen kann, nach und nach. FRAGE: Können Sie ein anschauliches Beispiel dazu sagen? KL: Ich merke, dass Symptome an meinem Körper nicht mehr gleichzeitig auftreten. Wenn zum Beispiel vorher beim Laufen die Gehstrecke sich ständig verringert hat und mit jedem Schritt der Körper schwerer wurde und unkoordinierter und schwindeliger: das ist überhaupt nicht mehr da. Wenn da noch mal etwas auftritt, dann ist das ein einzelnes Symptom, was ich aber selber schnell wieder selbst beheben kann. Ich habe mehr Vitalität, mehr Lebensmut. Ich fahre in meiner Freizeit wieder Fahrrad, was vor der Therapie gar nicht mehr möglich war, ich laufe liebend gern mit meinem Hund spazieren, was vorher alles nicht mehr ging.
Ich habe zum Beispiel während der ersten Sitzung etwas ganz wichtiges aufgelöst: Das war das Bild von meinem sterbenden Vater, der starb, als ich 11 Jahre alt war. Dieses Bild ist bis dato in meinem Kopf immer herum geschwirrt, wie er auf dem Sterbebett liegt. Ich habe das in dieser ersten Sitzung aufgearbeitet und seitdem verfolgt mich dieses Bild nicht mehr. Im Gegenteil, ich schaue jetzt meinen Vater in Gedanken gerne wieder an, weil er in meinen inneren Bildern nun wieder so aussieht wie früher und sich freut.
Ich denke, das war das schlimmste Problem, das mich belastet hat und seit ich das aufgearbeitet habe, ist diese Krankheit auch nicht mehr so schlimm. Die hat nicht mehr so leicht Zugang zu mir. FRAGE: Was sagen den Ihre Ärzte dazu, dass Sie jetzt diese Selbstheilung machen und wie beurteilen die das, wenn es Ihnen damit jetzt besser geht? Kl: Ein Arzt im Krankenhaus sagte, dass das der falsche Weg ist und dass die Multiple Sklerose sich verschlimmern kann. Eine andere Ärztin jedoch bat mich, ihr mal ein Feedback zu geben, wie es mir ergehen wird mit diesem alternativen Weg. Meine Neurologin außerhalb des Krankenhauses sieht, dass die Therapie bei mir wirkt. Als Beispiel kann ich dazu sagen, dass ich im September 1999 wieder den Beginn eines kleinen MS-Schubes hatte und normalerweise hätte ich dann ins Krankenhaus gemusst und Kortison gekriegt. Ich habe mit meiner Neurologin aber verabredet, dass ich jetzt versuchen möchte, diesen Schub mit Dynamologie-Selbstheilung aufzulösen und sie war einverstanden. FRAGE: Ja, und wie ist es Ihnen dann ergangen, nachdem Sie das so gemacht haben? Kl: Es war sehr erstaunlich, das taube linke Bein war nach einem Tag (nach einer Sitzung) schon besser und am zweiten Tag war da nichts Taubes mehr und ich bin direkt wieder spazieren gegangen. Es war am zweiten Tag*) schon das erreicht, was normalerweise im Krankenhaus nach ein bis zwei Wochen Kortison zu ereichen ist. Wobei ich vom Kortison immer noch die Nebenwirkungen habe, das heißt, ich habe mich sehr viele Wochen später noch vergrippt und krank fühlt. Das ist bei dieser Methode alles nicht und deswegen auch diese superschnelle Besserung. *Anmerkung: Ohne Medikamente und ohne irgendwelche negativen Nebenwirkungen FRAGE: Würden Sie Leidensgenossen und -Genossinnen diese Therapie empfehlen wollen? Kl: Ich werde diese Therapie mit reinem Gewissen weiter empfehlen und ich habe sie auch schon weiter empfohlen, weil ich denke, dass es sehr wichtig ist, diese Krankheit nicht mit Medikamenten zu unterdrücken und damit die Patienten zu Dauerpatienten zu machen. (Anmerkung: MS gilt ja in der Schulmedizin als grundsätzlich unheilbar). FRAGE: Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Therapeuten, bei dem Sie Ihre Sitzungen gemacht haben? Kl: Also, dieser Therapeut ist sehr vertrauenswürdig. Ich kann sagen, dass ich vom ersten Tag an ein sehr vertrautes Therapieverhältnis mit ihm hatte, was sich dann mit den weiteren Sitzungen noch gesteigert hat. Es ist fast schon ein Bruder-Schwester Verhältnis, was da entstanden ist, würde ich sagen. FRAGE: Danke für dieses Gespräch, sicher haben Sie damit einigen anderen MS Kranken ganz wesentlich geholfen. Diese Klientin hatte bisher seit März 2001 keinen Schub mehr. Im August 2002 bekam sie nach ärztlicher Untersuchung die neurologische Bestätigung ihrer Selbstheilung. MRT-Bilder bewiesen dass die MS zu Stillstand gekommen war und sogar neue Nervenzellen gewachsen waren. Die Klientin befindet sich ab dato nicht mehr in neurologischer Behandlung, aus neurologischer Sicht ist dies nicht mehr erforderlich.
Fortsetzung dieses Interviews (nach der Heilung) im September 2002:
FRAGE: Sie waren zuletzt im August 2001 in der Selbstheilungs-Therapie, was ist in diesem Zeitraum geschehen? Kl: Ich habe im Februar 2001 eine Ausbildung zur Mediengestalterin begonnen, eine ganz „normale“ Ausbildungsgruppe, in der niemand außer mir so schwer erkrankt war. Ich wollte wieder in die Welt der „Gesunden“ übertreten. FRAGE: Wie verlief denn die Ausbildung? Kl: Die Ausbildung verlief sehr positiv, ich war sehr leistungsstark. Parallel dazu häuften sich jedoch Probleme in meinem Privatleben, so dass ich momentan die Ausbildung für ein halbes Jahr unterbrochen habe. Nach 1,5 Jahren Ausbildung war ich ausgepowert und hatte oft Kopfschmerzen, fühlte mich krank. FRAGE: Haben Sie, als sie sich krank fühlten eine Arzt besucht? Kl: Ja, ich war in hausärztlicher Behandlung, dieser bat mich jedoch einen Neurologen aufzusuchen, weil der Verdacht nahe lag, dass die Kopfschmerzen durch die MS verursacht wurden. Ich besorgte mir einen Termin bei einer ortsnahen Neurologin. Den Bericht mit meiner MS-Diagnose hatte ich leider nicht dabei bei dem Termin. Und diese Frau sagte dann wortwörtlich zu mir: solange sie mir keine Diagnose vorweisen können, haben sie für mich hier erstmal gar nichts! Sie glaubte mir nicht, dass ich MS hatte. FRAGE: Das ist unglaublich, was taten sie dann? Kl: Ich ging aus Verzweifelung wieder zu meinem Hausarzt und bat ihn um eine neue Überweisung, da ich diese Neurologin nicht noch einmal besuchen wollte. Er hatte dafür Verständnis und besorgte mir kurzfristig einen Termin bei einem Neurologen meiner Wahl.
FRAGE: Wie erging es ihnen dann bei diesem Neurologen?
Kl: Er war sehr sympathisch. Ich fragte ihn, ob meine Kopf- und Magenschmerzen eine Folge der momentanen Überbelastung in Verbindung mit der MS sein könnte. Er sagte, um das zu klären, müsste er Untersuchungen machen (unter anderem MRT) um einen MS-Schub 100%tig auszuschließen. FRAGE: Was sagten die MRT-Untersuchungen dann aus über ihren Gesundheitszustand? Kl: Es dauerte ungewöhnlich lange bis die Ergebnisse ausgewertet waren. Der Neurologe wollte dann als erstes wissen, was ich denn die letzten drei Jahre gemacht hätte. Ich erzählte ihm von der Dynamologie, meiner Lebensumstellung sowie meiner Ausbildung. Dann bekam ich die erfreuliche Nachricht, mit der er sagte, er könne auf den MRT-Bildern, anhand von Narben im Gehirn erkennen, dass die MS bei mir mal vor Jahren aktiv war. Doch es hatten sich neue Zellen im Gehirn gebildet, Nervenzellen, er nannte es „Selbstheilung“. Ferner erklärte er mir, dass die MS bei mir nicht mehr aktiv sei und dass eine neurologische Behandlung nicht mehr erforderlich sei. Er überwies mich wieder zurück an meinen Hausarzt, dieser wird dann auch einen medizinischen Bericht darüber erhalten. Der Neurologe gab mir noch den Tipp, meinen Lebensstil so beizubehalten. FRAGE: Wie erging es Ihnen nach dieser Diagnose? Kl: Ich konnte es gar nicht fassen, immer ging mir durch den Kopf: du hast es geschafft!!! Nach ca. zwei Wochen habe ich es dann begriffen und es mir zur Aufgabe gemacht, dieses Wissen und diese Hoffnung an andere Erkrankte weiterzugeben FRAGE: Wie geht es nun weiter? Kl: Ich möchte zuvor noch dies sagen an meinen Dynamologie-Begleiter: Die Therapie selbst habe ich jedes mal als sehr wohltuend empfunden, manchmal war der Anfang etwas schwierig, wenn ich wusste, welches Thema denn nun dran ist. Mein Leben hat sich seit Anfang der Therapie sehr verändert, ich lebe nun positiver und bewusster, meine Ernährung hat sich ebenfalls positiv verändert.
Ich möchte dir danken, weil meine Heilung bei dir immer im Vordergrund stand, nie waren materielle Dinge da ein Hindernis.
Ich bin enttäuscht von meiner Krankenkasse, weil diese sich weigert, diese absolut hilfreiche alternative Methode anzuerkennen. Ich wünsche mir für alle Erkrankten, in der Zukunft ein ganzheitliches, Ursachen auflösendes Gesundheitssystem, in dem Kranke nicht mehr klassifiziert werden und eine freie Therapiewahl haben. Anmerkungen: Es ist vorgesehen, diese Selbstheilung in ihrem Verlauf zu beschreiben und durch Auszüge aus den inzwischen ca. 40 Sitzungsprotokollen zu dokumentieren. |
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