Teil 3


3.1 Was ist Integrale Dynamologie®?

Dynamologie® (aus dem Griechischen) ist ganz allgemein, die Lehre von den (heilenden) Naturkräften. Integral heißt so viel wie ganzheitlich, ein Ganzes ausmachend (Duden). Der Begriff Dynamologie® ist patentamtlich geschützt.

Mit „Integrale Dynamologie® - Wege zur Selbstheilung" bezeichnen wir, dass wir (wieder) gelernt haben, wie wir ganzheitlich jedem Menschen, der dazu bereit ist, den Weg zu seiner ganz persönlichen Selbstheilung zeigen können. Das gilt grundsätzliche für alle Probleme, für alle Leiden, für alle Krankheiten ohne Einschränkung.

Die Integrale Theorie und Praxis beinhaltet: Wir alle haben es in unserem Leben stets mit uns selbst sowie mit vielen Beziehungen zu tun oder anders gesagt: Mit unserem „ich" und einem oder mehreren „du", aus denen dann „wir" wird sowie mit „es" = Beziehungen oder materiellen Dingen. Hier ist mit „es" Singular gemeint und mit „sie" ist „es Plural" gemeint. - nach Ken Wilber. -

 



3.2 Was ist integral?

Integral- dieses Wort bedeutet integrieren, zusammenführen, vereinigen, vernetzen, umfangen. Dabei geht es nicht um Uniformität und nicht um ein Ausbügeln all der wunderbaren Unterschiede, Farben und Zickzacklinien der regenbogenfarbenen Menschheit. Es geht vielmehr um eine Einheit in der Vielfalt, in der man Gemeinsamkeiten zusammen mit unseren wundervollen Unterschieden genießen kann. Und das bezieht sich nicht bloß auf die Menschheit, sondern auf den gesamten KOSMOS. Es geht darum, eine umfassendere Sicht, eine Theorie von Allem, zu finden, die der Kunst, Moral, Wissenschaft und Religion den ihnen jeweils zustehenden Raum lässt und nicht bloß versucht, alles auf ein jeweiliges Lieblingsstück aus der kosmischen Torte zu reduzieren.


Und wenn es uns gelingt, eine wahrhaft holistische oder integrale Sichtweise der Wirklichkeit zu entwickeln, dann werden wir auch einen neuen Typus kritischer Theorie entwickeln - das heißt eine Theorie, die dem gegenwärtigen Stand der Dinge im Licht eines umfassenderen und erstrebenswerteren Zustandes des Individuums wie der Gesamtkultur kritisch gegenübersteht. Das integrale Paradigma wird notwendigerweise alle Ansätze kritisch betrachten, die im Vergleich dazu partiell, eng, seicht, weniger umfangend, weniger integrativ sind."

Aus Ken Wilber Ganzheitlich handeln, S.14

 

3.3 Was ist Gesundheit? - Die Kurzdefinition eines ganzheitlichen Mediziners:

 „Gesundheit ist der Ordnungszustand eines biologischen Systems, dessen immanente Selbstregulationsmechanismen in der Lage sind, die durch äußere Reize ausgelösten Störungen auszugleichen, ohne dass nach Abklingen der Reaktionszeit ein Ordnungsverlust zurückbleibt. Ein gesundes biologisches System ist lernfähig: es beantwortet Reize dissipativ; d.h. seine innere Ordnung erhöht sich durch Irritation. Gesundheit ist der Zustand von Integrität (ganz sein, in Ordnung sein) der verschiedenen miteinander wechselwirkenden und autoregulativ gesteuerten Komponenten eines Individuums, nämlich den spirituellen, kulturellen, sozialen, konstitutionellen, psychischen und materiellen".

© copyright dieser Definition: Dr. med. Karl Braun-von Gladiß, mit Dank für die Genehmigung des Autors hier verwendet.


Was Integrale Dynamologie® macht, ist, den Klienten zu helfen, diese hier erwähnte innere Ordnung wieder zu finden durch inneres Aufräumen aller störenden Elemente und das ist sehr einfach zu erreichen. Daher ist Integrale Dynamologie® auch keine medizinische Behandlung oder Psychotherapie im gesetzlichen Sinne, denn jeder kann dies bei uns jederzeit für sich selbst lernen.

3.4 Grundlegende fatale Irrtümer der bisherigen Medizin zu AIDS und KREBS

über Heinrich Kremer: Die stille Revolution der Krebs- und AIDS-Medizin.

Zu diesem Buch: Der Autor, Dr. med. Heinrich Kremer, erfahrener Mediziner und Kliniker, beschreibt hier weltweit erstmals, wie und warum eine Zelle zur Krebszelle transformiert, was die tatsächliche Ursache der so genannten AIDS-Erkrankung ist und dass Krebs und AIDS Folgen einer energetischen Erschöpfung der (Immun-)Zelle sind. Hinter diesen Erkenntnissen stehen 20 Jahre akribische Forschungsarbeit, bei der die wichtigsten wissenschaftlichen Publikationen der Schulmedizin auf den Gebieten der Immun- und Zellforschung seit Ende des 2. Weltkrieges zugrunde lagen. Dr. Kremer führt mit diesem Buch die HIV-These ad absurdum, und zwar wissenschaftlich beweisbar. Die lückenlose Widerlegung der herrschenden Lehrmeinung, nach der ein mysteriöses Virus, das bis heute niemand nachweisen konnte, eine Krankheit namens AIDS verursacht, ist jedoch nur die eine Seite dieser Arbeit. Wesentlicher ist, dass Dr. Kremer mit diesem Buch weltweit erstmals evolutions-medizinisch begründet, ein in sich stimmiges Therapiekonzept vorstellt, das in der Lage ist, sowohl Krebs - und zwar alle Erscheinungsformen - als auch AIDS zu heilen und nicht nur aufzuhalten.
Aus einer Buchbesprechung in der Zeitschrift Raum und Zeit.


Diese Aussagen decken sich mit den neuen Erkenntnissen des Autors Bruce H. Lipton in dessen ganz neuem Buch: Intelligente Zellen und wir wissen durch unsere Arbeit in Integrale Dynamologie® längst, dass auch Krebs heilbar ist. Das wird aber sehr erschwert wenn die schulmedizinischen Methoden, z. B. durch Chemotherapie-Vergif-tung das Immunsystem, die hauptsächlich schädigen oder zerstören. Und dann wird den meisten Patienten noch suggeriert, es gäbe keine anderen Möglichkeiten. Genau besehen ist das einer der größten Medizinskandale der Medizingeschichte.

 

3.5 Pressetext und kurz- Info-Text Selbstheilung - gibt es die überhaupt? Und was ist das?

 

Selbstheilung funktioniert immer und hat nur eine Voraussetzung: Die Bereitschaft der Klienten, sich darauf einzulassen, denn:

Wer könnte sich selbst heilen (helfen), wenn er dazu nicht bereit ist? Dazu gehört die Klarheit, dass es nicht möglich ist, sich von einem Arzt oder Heiler heilen zu lassen, auch wenn das oft behauptet wird. Allzu viele Menschen versuchen das tagaus tagein und fragen sie sie mal, ob sie gesund geworden sind?


Allenfalls werden manche glauben, ein Mittel oder eine Be - Handlung habe sie gesund gemacht. In Wirklichkeit sind vielleicht nur Symptome unterdrückt worden, vielleicht mit Medikamenten, die oftmalss auch noch schädliche Nebenwirkungen haben. Solche angeblichen Heilungen sind keine, weil die Symptome meistens wiederkommen an der gleichen oder einer anderen Stelle. Oft merken Menschen das gar nicht, dass hier die gleiche ungeheilte Ursache eine oft fatale Rolle spielt. Woran liegt das aber, dass es diese Fehl- oder Pseudo - Heilungen gibt?

Nun, unser gesamtes Gesundheitssystem scheint irgendwie entgleist zu sein, was nicht heißen soll, dass moderne Medizin nicht hier und da sehr hilfreich sein kann, zum Beispiel die Chirurgie bei Verletzungen. Den Zusammenhang bildet unser leider seit Jahrhunderten je länger desto schädlicher fehlentwickeltes Welt- und Menschenbild, das (hier in Kurzform angedeutet) auch den Menschen für so etwas wie eine Maschine hält, den man nur - ist er krank - reparieren muss, dann funktioniert er wieder. Dabei ist unsere naturgewollte Ganzheitlichkeit aus dem Blick geraten.

 

Wir bestehen nun einmal aus Seele, Geist und unserem materiellen Körper. Da man den Geist und die Seele nicht sehen kann, glauben immer noch viele, auch Mediziner, das gäbe es nicht. Allenfalls glaubt man hier noch an den menschlichen Verstand oder die Vernunft. Und so werden heute die phantastischen Möglichkeiten der Selbstheilung weitgehend nicht mehr wahrgenommen. Dabei ist aus dem Blick geraten, dass alle Krankheiten und Probleme, die Menschen haben können, immer auch mit eigener Beteiligung sozusagen selbst gemacht sind. Sich das bewusst zu machen, ist schon ein großer Schritt zur Selbstheilung. Denn darin steckt unsere Chance, unsere Probleme auch selbst wieder in den Griff zu bekommen. Jeder kann das (wieder) lernen. Viele wollen nicht glauben, dass das funktioniert und können daher dann auch nicht heil werden.

Nach meiner Erfahrung, die ich in 35 Jahren dazu gesammelt habe, steckt hier die Chance der Selbstheilung: Krank werden wir immer dann, wenn wir Probleme nicht bewältigen können. Dies lernt „man" heute weitgehend nicht mehr, mit Pillen funktioniert es nicht, die meisten Eltern können es nicht zeigen und in den Schulen und Universitäten wird Selbstheilung auch nicht gelehrt.


Wüssten viel mehr Menschen davon, wir hätten keinerlei finanzielle Probleme in unserem Gesundheitssystem, denn Selbstheilung funktioniert so gut wie immer völlig ohne Medikamente und ohne teure Diagnoseverfahren oder ‑Maschinen.


Nun kann ich dazu ja viel erzählen, es klingt in manchen Ohren ja auch ganz neu und unwahrscheinlich, und warum? Weil dieses Wissen in unseren westlichen Kulturen fast völlig ausgerottet war, doch es kehrt langsam zu uns zurück: Immer mehr Menschen merken, dass Ihnen die Schulmedizin vielfach nicht helfen kann und suchen alternative Wege. Doch auch hier leben immer noch viel zu viele „Behandler" vom Unwissen insgesamt, auch in so manchen Bereichen der Naturheilkunde. Die hat allerdings im Vergleich zur Schulmedizin den großen Vorteil, dass sie weniger Schaden anrichtet, ich sage nicht keinen Schaden. Zum Beispiel, weil deren Medikamente oft keine schädlichen Nebenwirkungen haben. Nur: Heil werden auch hier viele Menschen nicht, weil auch ihnen oftmals nicht der Weg zur Heilung gezeigt wird. Und soll das helfen, müssen sie lernen, diesen Weg selber zu gehen, sonst ist keine Heilung möglich.


In der Integralen Dynamologie®",fliessen sehr viele Erkenntnisse aus alten und neuen Methoden zusammen und zeigen uns den Weg der Selbstheilung. Immer geht es um inneres Aufräumen, da wo in uns die unerledigten Probleme gespeichert sind und das ist möglich. Wir haben gelernt, den Menschen den Zugang zu zeigen, wo sie in sich selbst Veränderungen bewirken können. Wenn aufgeräumt wird, werden wir frei, wird unsere Lebensenergie frei für Freude und gesund werden im Leben. Das kann die in uns verborgene Natur jeweils erreichen, wenn wir sie nur lassen und die Hindernisse in uns dazu wegräumen.

 

Sie finden hier an anderer Stelle  etliche Beispiele für die erfolgreichen Möglichkeiten der Integralen Dynamologie®.

 

Immer erzielen Klienten Selbstheilung durch die Entdeckung ihres jeweils eigenen Weges dorthin und wir begleiten sie dabei.


Wer es genau wissen will, wer sich selbst heilen lernen will, der kann jederzeit kommen und es ausprobieren, niemand wird hier festgenagelt, niemand muss sich verpflichten. Die bisherigen Klienten haben fast ausnahmslos gespürt, wie hilfreich diese Wegbegleitung ist und sind stets zufrieden und gesünder nach Hause gegangen.




3.6 Was ist unser heutiges modernes
Weltbild?

Damit dies leichter zu verstehen ist, muss ich ein wenig weiter ausholen, Fachleute mögen mir das verzeihen. Etwa um 1900 begann die Wissenschaft zu entdecken, dass das Universum energetischer Natur ist. Man begann nun langsam zu verstehen, wie Materie entsteht. Es stellte sich heraus, dass alle Materie aus Energie besteht, die nur verschiedene Verdichtungsgrade hat.

Daraus entwickelt sich seitdem langsam auch das heutige Verständnis für neue Nutzungsformen alternativer Energie, das aber noch lange nicht voll entwickelt ist. Hier haben wir in Zukunft sicher heute noch undenkbare überraschende Entwicklungen zu erwarten, die sich bisher noch niemand vorstellen kann.

So wichtig diese Entwicklungen auch sind, durch vielfaches Halbverständnis des neuen Wissens, wird auch viel Verwirrung verbreitet, besonders im Esoterik-Bereich. Hier ist es zeitweise besonders schwer, die „Spreu vom Weizen" zu trennen. Da das Unwissen besonders groß ist, wird dieser Text etwas ausführlicher. Um mit den zahlreichen Problemen in unserer modernen Welt fertig zu werden, brauchen wir klarere Orientierungen, als die, die uns das bisherige Weltbild, ermöglichte. Dieses ist in vielerlei Hinsicht unvollkommen und fehlerhaft, wie wir heute wissen.

Wir brauchen ganzheitliche umfassende Informationen, wenn wir in Zukunft gesunder leben wollen und unsere Umwelt wieder in Ordnung kommen soll. Noch fällt es schwer, das Universum, zu dem auch wir gehören, und dessen Naturgesetze auch nur annähernd zu verstehen. Wir müssen das jedoch dringend ändern, soll die Menschheit langfristig überleben.

Das kartesianische Weltbild ist etwa von 1500 bis 1700 n. Chr. entstanden. Es beeinflusst bis heute immer noch viele Lebensbereiche der Gesellschaft, der Politik und der westlichen Religionen. Jahrhunderte lang wurde neues Wissen durch die Kirchen aus Machtinteressen unterdrückt. Vielfach engten diese meist dogmatischen Festschreibungen neue Entwicklungen ein oder verhinderten sie sogar. Zweifel an deren Richtigkeit wurden meist als Ketzerei abgetan und verfolgt. So wurde zwar Wissenschaft betrieben, aber nur in der Richtung, die materiell beweisbar war. Alle darüber hinausgehenden Erkenntnisse, wie seelische und geistige Erkenntnisse wurden ausgeklammert, darunter leiden wir noch heute.

Aus dieser kurzen Beschreibung wird die Krise ersichtlich, in der wir uns befinden. Das sich daraus ergebende Denken und Handeln ist völlig unzureichend und demgemäß ist auch das Handeln in unserer Gegenwart in allen Bereichen unseres Lebens oft recht fehlerhaft in vielen Lebensbereichen.

Wenn sich wirklich in dieser Welt etwas zum Guten hin ändern soll, brauchen wir ein ganzheitliches Verständnis der Welt, des Kosmos und unserer selbst. Doch wir können das nicht schaffen, wenn wir uns nicht zuvor bewusst machen, so wir feststecken.

Das alte Weltbild beruht auf drei Säulen: Materialismus - Mechanismus und Reduktionismus-

 

3.6.1 Materialismus:

Descartes und Newton gingen fälschlicherweise davon aus, als hätte Gott die Welt eines Tages erschaffen und sie dann sich selbst überlassen. Dadurch wurden in diesem Weltbild alle materiellen Ebenen und die spirituellen Bereiche im Denken voneinander getrennt. Daraus ergibt sich die heute auch in der Medizin noch weithin vorherrschende Einstellung, dass Körperliche Symptome nichts mit dem Geist, der Seele und den Gefühlen der Menschen zu tun hätten.
Dies erweist sich heute, wenn es z. B. um Heilung bei Krankheiten geht, als vielfach für Patienten tödlicher Irrtum. Wenn körperliche Symptome nur als Symptome behandelt werden und alle anderen menschlichen ganzheitlichen Anteile ausgeklammert bleiben, kann keine wirkliche Heilung erfolgen. Es gibt zwar inzwischen heute auch Forschungsergebnisse, die die Zusammenhänge z.B. von Psyche und Körper aufzeigen, doch bei der überwiegender Zahl unser Mediziner und Medizinprofessoren scheint das Wissen darüber noch nicht an zu kommen.

3.6.2 Mechanismus:

Hier wird das Universum auch als eine Art Uhrwerk verstanden, in dem alle Vorgänge nach linearen Gesetzen verlaufen. Es gilt bis heute in der Wissenschaft noch immer nur das als wahr, was man exakt messen und reproduzieren kann.

Es hat sich inzwischen jedoch herausgestellt, dass Naturgesetze fast niemals linear verlaufen, sondern zyklisch, dass also sehr viele Lebensvorgänge miteinander verknüpft sind. Der Satz „ Alles hängt mit Allem zusammen", der bisher oft noch als hirnrissig und negativ esoterisch belächelt wird, hat sich bei modernen Forschungsergebnissen längst als wahr erwiesen, auch wenn das noch lange nicht z. B. im medizinischen Alltag angekommen ist, zum Schaden sehr vieler Patienten.

In der Ernährungswissenschaft zum Beispiel meinen immer noch Fachleute, sie müssten herausfinden, dass für alle Menschen das Gleiche gelten müsse, was richtige Ernährung angeht. Dass manche unserer menschlichen Organismen auch verschiedene Konstitution haben und daher andere Bedürfnisse aufweisen, verstehen diese Medizin-Mechaniker bis heute nicht.

Zwei Beispiele:

a)Wollte man sich immer nach dem angeblichen neuesten Stand der Ernährungswissenschaft ernähren, müsste man alle paar Wochen seine Ernährung umstellen.

b) Die Empfehlungen, wie viel Eiweiß ein Mensch benötigt schwanken zwischen Tagesdosen zwischen 30g und 150 g pro Tag. Da kann ja wohl irgendetwas nicht stimmen. Das Gleiche kann man lesen für den Tagesbedarf an Vitamin C. Die Angaben hierzu gibt es von 75 mg pro Tag über 500 mg bis zu 1.500 mg pro Tag in England oder den USA.

Man kann das auch so sehen: Offenbar befindet sich mit ihrem mechanischen Denken die moderne Wissenschaft vielerorts immer auf dem neuesten Stand des Irrtums.

3.6.3 Reduktionismus:

Hier wird Forschung meistens immer noch so betrieben, dass die verschiedensten kleinen Bausteine der Natur separiert und so analysiert werden. Das Zerlegen von lebendigen Organismen in Einzelteile, wozu sie dann in der Regel tot sind, kann doch nicht zu Ergebnissen führen, wie z. B. ein menschlicher Körper funktioniert, wenn er lebt und sich bewegt und wenn die verschiedensten Komponenten zusammen wirken. Viele Forschungen werden aber immer noch so betrieben. Dabei gerät durch solches „Scheuklappendenken" regelmäßig die Ganzheitlichkeit eines Organismus aus dem Blick. Ein anschauliches, - aber leider fatales - Bild dafür ist: Es gibt ca. 1.200 verschiedene Fachrichtungen in der Medizin. Jede Fachrichtung hat ihr sicher wichtiges Spezialwissen, doch gerät das Ganze, z. B. eines menschlichen Körpers damit immer mehr aus dem Blick.

3.6.4 Das neue Weltbild in kurzen Andeutungen:

Dieses hat ca. 1905 begonnen, sich stark zu verändern, auch wenn die Konsequenzen daraus erst sehr langsam beginnen, unsere Welt zu verändern.

Es begann mit der Relativitätstheorie durch Albert Einstein und setzte sich etwa 20 Jahre später fort mit den Anfängen der Quantenmechanik, die gleich von mehreren Wissenschaftlern kreiert wurde, von Max Planck, Niels Bohr, Werner von Heisenberg und Erwin Schrödinger und anderen. Jetzt erkannte man, das Universum besteht nicht mehr, wie vorher angenommen, aus fester Materie, festen Teilchen, sondern alle diese Bausteine der Natur sind vielmehr Energiezustände, die sich in ständiger Wechselwirkung befinden. Diese Erkenntnisse, verknüpft mit Einsteins Entdeckungen, dass Raum und Zeit auch entgegen bisherigen Vorstellungen nicht mechanische unveränderliche Größen sind, sondern durchaus relativ, also schwankend sind.

Viele nach diesen Anfangsentdeckungen entstandene Forschungsergebnisse haben dieses neue Weltbild grundsätzlich bestätigt und verfeinert, worauf hier nicht noch ausführlicher eingegangen werden soll. (siehe aber Literaturverzeichnis).

Diese ganze Entwicklung war allerdings eine gravierende Revolution in der Physik, zumal diese Wissenschaft durch die neuen Ergebnisse ihre bisherigen Forschungen zu einem großen Teil selbst ad absurdum führte. Selbst die beteiligten Wissenschaftler waren oft sehr verzweifelt, weil alle ihr neuen Erkenntnissen so gar nicht mehr zu dem passten, was sie bisher "gewusst" zu haben meinten. Die neuen physikalischen Erkenntnisse wirklich anzuerkennen, bedeutet in der Tat, ein neues und spirituelles Weltbild zu akzeptieren. Diese Notwendigkeit hat bisher allerdings dazu geführt, dass diese Sicht noch sehr viele Menschen und vor allem auch Wissenschaftler nicht wahr haben wollen. Doch in den letzten Jahren um unsere Jahrtausendwende bis heute bestätigen immer neue Forschungsergebnisse dieses unser neues Weltbild, eine faszinierende und auch von bisherigem eingeengtem Denken befreiende Sicht.

Unser Neues Weltbild versteht das Universum als eine organische Einheit in der alles mit allem zusammenhängt und das ist nicht auflösbar. Mit diesem ganzheitlichen Weltbild könnte sich die Wissenschaft wieder einreihen in die Spiritualität, die nur in den westlichen Kulturen als nicht mehr evident betrachtet wurde und bis heute teilweise immer noch so gesehen wird. In anderen Kulturen, in allen spirituellen und mystischen Lehren ist dies nie verloren gegangen. Die fatalen Auswirkungen dieses Phänomens haben wir Deutschen speziell durch den Missbrauch der Spiritualität durch die Nationalsozialisten erlebt. Daher haben Deutsche oft ein besonderes Problem mit diesem Bereich.

Wir können heute ohne Einschränkung sagen, dass der Mensch ein spirituelles Wesen ist. So, wie jeder Mensch Körper Geist und Seele hat, hat er auch Spiritualität, die ihm als wesentlicher Persönlichkeitsanteil schon bei der Geburt gehört. Auch das konnte inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen werden. Es hat daher keinen Sinn, was immer wieder behauptet wird, Spiritualität würde nicht gebraucht. Meine Erfahrung in Integraler Dynamologie® ist, Spiritualität wird immer wieder in Therapiesitzungen sichtbar, selbst dann, wenn jemand vorher meinte, er sei nicht spirituell. Dieser Anteil am menschlichen Bewusstsein ist oft lediglich verdrängt und im Alltag dann weniger bewusst.